Schallschutz

Moderne Kunststofffenster bieten hier eine effektive Lösung. Die Qualität des Fensterprofils entscheidet über die Qualität des Schallschutzes. Fenster haben je nach Bauart, Dichtigkeit, Gesamtglasdicke, Glasabstand und Scheibenart eine unterschiedliche Schalldämmung. Bei der Auswahl des richtigen Fensterprofils sollte man bedenken, dass Verglasung und Fensterrahmen in Wechselwirkung stehen.

 

Die Schalldämmung kann also nur für das Fenster als komplette Einheit bestimmt werden. Bereits die Verwendung eines innovativen Profilsystems trägt zur Verbesserung des Schallschutzes bei. Es erhöht die Wohnqualität und beugt möglichen Beeinträchtigungen durch Lärmstress vor.

 

Je nach Lärmintensität kommen Spezialverglasungen zum Einsatz. Je höher die Schallschutzklasse, desto besser sind die schalldämmenden Eigenschaften des Fensters. Wird der Lärmpegel um nur 10 Dezibel reduziert, so empfindet ihn das menschliche Ohr nur noch als halb so laut.

 

Ein intelligentes Mehrkammer-Profilsystem mit bis zu drei Dichtungsebenen sorgt für exzellenten Schallschutz. Die großzügige Falztiefe ermöglicht den Einsatz von Isolier- und Schallschutzverglasungen. Dadurch wird ein Schallschutz bis zu 47 dB erreicht.

Lassen Sie den Lärm draußen

 

Nicht jede Wohnsituation kommt unserem Bedürfnis nach Ruhe entgegen. Das Wohnen in der Stadt, eine verkehrsreiche Straße oder eine Bahnstrecke in unmittelbarer Nähe sowie Fluglärm können unser Wohlbefinden empfindlich beeinträchtigen. Wissenschaftliche Studien belegen: starker und vor allem dauerhafter Lärm macht krank.

 

Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Auswirkungen auf Blutdruck und Herzfrequenz sind nicht nur bei Erwachsenen, sondern bereits auch bei Kindern eine häufige Folge. Das Ohr als Alarmorgan ist Tag und Nacht tätig. Lärm in der Nacht stört den natürlichen Wechsel von Tiefschlaf und Traumphase – auch wenn man nicht aufwacht. Eine Gewöhnung an nächtlichen Lärm ist daher nicht möglich.

 

Lärm am Tage ist zwar lästig, aber nicht so schädlich wie in der Nacht. Für einen erholsamen Schlaf (besonders bei Kindern) sollte der Lärmpegel den Wert von 25 dB im Schlafraum nicht überschreiten. Dabei ist die richtig ausgewählte Schalldämmung nicht gleichzusetzen mit größtmöglicher Schalldämmung.

Schallschutz

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